Forschung

Das Kompetenzzentrum betreibt und unterstützt Grundlagen- sowie angewandte Forschung und ist vernetzt mit zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen. Es setzt richtungsweisende Akzente im Forschungsschwerpunkt „Information und Kommunika­tion“ der Universität Trier und trägt auf diese Weise sowohl zum Profil der Trierer Germanistik, des Fachbereichs II wie auch der Gesamtuniversität wordcloud.pngEntscheidendes bei. Zusätzlich dient es zahlreichen Institutionen als Ansprechpartner für alle Forschungsvorhaben, die eine digitale eHumanities-Infrastruktur benötigen. Aus seiner spezifischen Position als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs heraus kooperiert das Kompetenzzentrum mit großen Bibliotheken und Archiven, mit Rechenzentren, den Wissenschaftsakademien, universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Verlagen.

Neben der klassischen akademischen Vermittlung der Forschungsergebnisse engagiert sich das Kompetenzzentrum auch für deren Kommunikation in die breitere Öffentlichkeit. Die Ergebnisse fließen unmittelbar ein in die digitalen Angebote sowie in die weitere Projektentwicklung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und kollaboratives Arbeiten in großen, zum Teil internationalen Forschungsverbünden und die daraus resultierende Perspektiven- und Methodenvielfalt sind Markenzeichen des Kompetenzzentrums.

Wechselwirkungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften

Im BMBF-geförderten Verbundprojekt Lex.png„Wechselwirkungen zwischen linguistischen und bioinformatischen Verfahren, Methoden und Algorithmen: Modellierung und Abbildung von Varianz in Sprache und Genomen“ sind Sprachwissenschaftler, Biologen und Informatiker den strukturellen Gemeinsamkeiten von Sprache und Genom auf der Spur.
Information und Wissen können durch Gruppierung von Einzelzeichen nach bestimmten Regeln codiert werden. Diese Regeln weisen jedoch Entwicklungsfähigkeit sowie eine hochgradige Varianz auf. Im Projekt werden Verfahren entwickelt und erprobt, um solche Varianz erschließen und ordnen zu können.

Aufgabe des Kompetenzzentrums ist die Erstellung klassifizierter Varietäten-Lemma­listen auf der Basis seiner digitalen Wörterbücher. Diese Informationen werden mit einer Basis-Lemmaliste des Standarddeutschen verknüpft, die das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim betreut.

Die Informatiker und Bioinformatiker der Universität Würzburg modellieren Ontologien, um die Informationen zu ordnen, zu erschließen und zu managen. Der wechselseitige Methodentransfer ermöglicht sowohl den Natur- als auch den Geisteswissenschaften
präzisere Verfahren der Informationsgewinnung, der Datenauswertung und des Wissensmanagements.