Öffentlichkeitsarbeit

Das Team des Kompetenzzentrums legt großen Wert darauf, die Öffentlichkeit frühzeitig an Forschungsvorhaben und Produktentwicklungen teilhaben zu lassen und Anregungen und Wünsche in die Projektarbeit zu integrieren. Daher stehen die Mitarbeiter in einem beständigen und intensiven Austausch mit anderen Wissenschaftlern und künftigen Anwendern. Um ein möglichst breites Publikum anzusprechen, nutzt das Kompetenzzentrum eine Vielzahl von Kommunikationswegen.

wissenschaftliche Kommunikation

Durch Vorträge auf Tagungen und Workshops, Publikationen in Fachzeitschriften und über die Homepage treten die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums in Dialog mit anderen Fachwissenschaftlern.

klassische Pressearbeit

Berichte, Porträts und Reportagen in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie in Rundfunk und Fernsehen richten sich an die breitere Öffentlichkeit.

innovative Formate

Im Rahmen der gemeinsamen mit vier weiteren geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsverbünden der Universität Trier gestarteten Initiative „geistesblitze – Trierer Forschung an die Öffentlichkeit“ gibt das Kompetenzzentrum in allgemeinverständlicher und unterhaltender Art Einblicke in laufende Projekte:

  • Event-Aktion „geistesblitze in der Stadt“: Zehn- bis fünfzehnminütige Impulsreferate an ungewöhnlichen Orten – etwa in einer Apotheke, einem Augenoptikerfachgeschäft oder einer Tierklinik – präsentieren Forschung zum Anfassen.
  • Filmprojekt „geistesblitze – der Film“: Die „geistesblitze in der Stadt“ wurden gefilmt und im Rahmen eines interdisziplinären Projektseminars zum Thema „Wissensräume und geistesblitze“ zu einer Dokumentation verarbeitet, die vom Offenen Kanal Trier ausgestrahlt wurde.
  • Kolumne „geistesblitze – Deutsche Sprache“: Auf der Titelseite des Wochenend-Journals der regionalen Tageszeitung erschien 2008 eine wöchentliche Kolumne zur deutschen Sprache. Hier wurden dialektale Schimpfwörter erläutert, die Herkunft von Namen erklärt oder „Wortgewitter“ zu ausgewählten Wörtern präsentiert.
Thomas Burch, Andrea Rapp und Ministerialrätin Brigitte Klempt am Tag der Forschung 2007Open

Thomas Burch, Andrea Rapp und Ministerialrätin Brigitte Klempt am Tag der Forschung 2007

Kompetenzzentrum & Kunst

Open

Ecke Bonk: buch der woerter/book of words: random reading

Ein „wörterbuch zum hausbedarf“ sollte es werden, in dem „mit verlangen, oft mit andacht gelesen werden“ kann. Ecke Bonks Installation buch der woerter/book of words: random reading kommt diesem Wunsch Jacob und Wilhelm Grimms nahe. Für das um­fassendste Wörterbuch der deutschen Sprache, dem 1838 begonnenen Grimmschen Wörterbuch,
hat Bonk ein Format gefunden, das zugleich der mehr als 100-jährigen Bearbeitungstradition und dem (Wort)Reichtum dieses voluminösen Werks Rechnung trägt. Die Installation ist dreiteilig.

Das Hologramm zeigt alle Lieferungen der Erst- sowie die bereits erschiene­nen Lieferungen der Neubearbeitung in chrono­logischer Reihenfolge. Sie führen dem Betrachter die lange – und noch keines­wegs abge­schlossene – Geschichte dieses „schatzhauses deutscher sprache“ vor Augen.

 
Open

Vom 8. Juni bis 15. September 2002 präsentierte Bonk die Installation buch der woerter/book of words: random reading auf der Documenta11. Vom 22. Mai bis 12. Oktober 2008 war sein Werk in der Ausstellung „Vertrautes Terrain“ im ZKM Karlsruhe zu sehen. Die für die Realisierung dieses Projekts benötigte Software und die digitalen Daten wurden dem Künstler vom Kompetenzzentrum zur Verfügung gestellt.

Random Reading visualisiert das Wörterbuch selbst. Per Zufallsmechanismus werden Wörterbuchartikel aus der digitalisierten Version ausgewählt und auf die Wände projiziert. Hier erscheinen dann Wortschöpfungen wie WALPERN, SCHNICKELN, ZAUSCHEN und geben einen Einblick in die Differenziertheit und Vielfalt des deutschen Wortschatzes.

 
Die Endless Column, eine auf die Wand projizierte, endlos erscheinende Liste aller Stichwörter, verdeutlicht den immensen Umfang des WerkesOpen

Die Endless Column, eine auf die Wand projizierte, endlos erscheinende Liste aller Stichwörter, verdeutlicht den immensen Umfang des Werkes