Ankündigung: Tagung "Maschinen und Manuskripte III - Forschung mit Schriftquellen im digitalen Zeitalter"

Am 22. und 23. Februar 2016 wird die Technische Universität Darmstadt im Georg Christoph Lichtenberg-Haus eine internationale Konferenz zur „Forschung mit Schriftquellen im digitalen Zeitalter“ ausrichten. Die dritte Tagung wird die Reihe „Maschinen und Manuskripte“ abschließen, die im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes eCodicology veranstaltet wurde. Wichtige Schwerpunkte der Veranstaltung werden die Nachnutzung von elektronischen Katalogen und Digitalisaten, die quantitative und komparative Kodikologie, Layoutstudien und bibliometrische Verfahren sowie Datenverarbeitung und Visualisierung sein. Ziel der Tagung ist es, einen offenen Dialog zwischen traditionell und digital Forschenden zu ermöglichen und gemeinsam auszuloten, wo Möglichkeiten und Grenzen digitaler Forschung an Schriftquellen liegen.

Programm

Montag, 22. Februar 2016

12:00 - 13:00      Registrierung und Snack

13:00 - 13:30      Eröffnung der Tagung

Sektion I: Digitalisierung, Katalogisierung, Archivierung
Moderation: Andrea Rapp

13:30 - 14:00      Michael Embach (Stadtbibliothek/Stadtarchiv Trier)
Von der historischen Originalüberlieferung zur Digitalisierung – Chancen und Risiken

14:00 - 14:30      Karl Lenger (Universitätsbibliothek Graz)
Steirische Kultur digital im 3. Jahrtausend – ein institutionsunabhängiges Kulturprojekt!

14:30 - 15:00      Robert Giel (Staatsbibliothek zu Berlin)
Von Manuscripta Mediaevalia zu einem neuen Handschriftenportal

15:00 - 15:30      Kaffeepause

Sektion II: Typografie, Buchgestaltung, Layoutstudien
Moderation: Rainer Stotzka

15:30 - 16:00      Christoph Reske (Universität Mainz)
Mikroskopischer Vergleich von Drucktypen der Inkunabelzeit

16:00 - 16:30      Anna Boroffka (Universität Hamburg)
Zwischen Buchdruck und Bilderhandschrift – Das Manuskriptlayout des Codex Florentinus als transkultureller Aushandlungsraum

16:30 - 16:45      Kaffeepause

16:45 - 17:15      Nanette Rißler-Pipka (Universität Augsburg)
Image and Text in Numbers: Layout Analysis of Hispanic Cultural Magazines in Modernity

17:15 - 17:45      Gábor Hosszú (Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest)
Phenetic Approach to Script Evolution

17:45 - 18:30      Keynote: Johan Oosterman (Universität Nijmegen)
Manuscript Hunt in Digital Times. Methodological considerations, and some remarkable finds

Dienstag, 23. Februar 2016                  

Sektion III: Quantitative Kodikologie, Bibliometrie, Komparative Kodikologie
Moderation: Claudine Moulin

09:00 - 09:30      Tjamke Snijders (Universität Gent)
Quantifying hagiographical rewrites: An approach based on word chains

09:30 - 10:00      Oliver Duntze (Staatsbibliothek zu Berlin)
Von Typen, Bäumen und Netzen – Ansätze zu einer quantifizierenden Typographiegeschichte

10:00 - 10:15      Kaffeepause

10:15 - 10:45      Andrew Irving (University of Notre Dame)
Towards an Archaeology of Beneventan Gospel Books: A Quantitative Approach

10:45 - 14:00      Führung durch die Abteilung für Handschriften und historische Drucke der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Sektion IV: Datenverarbeitung (Metadaten, Schrift- und Bildanalyse, Visualisierung)
Moderation: Philipp Hegel

14:00 - 15:00      Hannah Busch (Universität Trier), Oliver Schmid (Technische Universität Darmstadt), Swati Chandna (Karlsruher Institut für Technologie)
eCodicology – Algorithms for the Automatic Tagging of Medieval Manuscripts

15:00 - 15:30      Torsten Schaßan (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)
Wo bitte geht's hier zur Schriftklassifikation? Per Taxonomie und auf anderen Wegen

15:30 - 15:45      Kaffeepause

15:45 - 16:15      Matthew James Driscoll (Universität Kopenhagen)
The legendary legacy: Crunching 600 years of saga manuscripts

16:15 - 16:45      Manfred Thaller (Universität zu Köln)
Müssen kodikologische Metadaten widerspruchsfrei sein?

16:45 - 17:30      Zusammenfassung und Abschlussdiskussion

Weitere Informationen und Anmeldung

Projekthomepage "eCodicology"

 

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